Graue Energie & nachhaltiges Bauen mit Architects for Future

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An Tag 2 des Stadtentwicklungs-Camps ging es in einem Kurzvortrag von Frida Kopka (Architects for Future) um graue Energie und Möglichkeiten, ressourcenschonender zu bauen. Es folgte ein interaktives Barcamp und die Abschluss-Diskussion mit Maike Schaefer.

Außerdem beschäftigten wir uns im Rahmen des Camps mit ökologischer  und feministischer Stadtentwicklung.

Lesedauer: 2 Minuten
Die Teilnehmenden sitzen in Stuhlreihen und schauen zur Bühne. Dort stehen die Vortragenden Frida Kopka und Oliver Platz zusammen mit dem Moderator Henning Bleyl. Links im Bild ist eine grüne Banderole auf der steht: Stadtentwicklungscamp, Tag 2: graue Energie & ressourcenschonendes Bauen

Müssen alte Gebäude immer abgerissen und neu gebaut werden?

Im Vortrag von Frida Kopka geht es um graue Energie und die Frage, warum immer noch zahlreiche Gebäude abgerissen und neu gebaut werden, obwohl eine Konversion, also die Umnutzung eines Gebäudes oder einer Fläche, ressourcenschonender wäre. Was ist graue Energie? Und wie kann sie gemeinsam mit anderen Faktoren des Baustoff-Recyclings bei der Planung von Bauprojekten einberechnet werden?

Graue Energie und nachhaltiges Bauen - Frida Kopka von Architects for Future - Heinrich Böll-Stiftung Bremen

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Eine zukunftsfähige Stadtentwicklung ist sowohl ökologisch als auch sozial nachhaltig. Sie schafft Wohnraum und Begegnungsorte, sie ermöglicht Teilhabe und Mobilität unabhängig von Wohnort, Geschlecht und finanziellem Status. Und sie reagiert auf die Herausforderungen der Klimakrise, zum Beispiel durch Entsiegelung und klimaschonendes Bauen. Nachdem es am ersten Tag des Stadtentwicklungs-Camps um feministische Stadtentwicklung ging, sprachen wir am zweiten Tag mit Expert*innen und Initiativen aus der Stadt darüber, welche weiteren Schritte nötig sind, damit Bremen sozial und ökologisch nachhaltiger wird – und was jede*r einzelne vor der eigenen Haustür bewegen kann.

Barcamp und Abschlussdiskussion mit Maike Schaefer

Im Barcamp hatten alle Teilnehmenden die Chance, unterschiedliche Aspekte einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung (weiter) zu diskutieren und sich in Kleingruppen mit Initiativen auszutauschen, die bereits aktiv die Stadt mitgestalten. Was können wir zum Beispiel von bestehenden Urban-Gardening-Projekten und von der Klimawerkstadt lernen? Alle Teilnehmenden waren zusätzlich eingeladen, spontan eigene Themen einzubringen. Ab 17.30 Uhr sprachen wir dann in einer Abschluss-Diskussion mit Stadtentwicklungssenatorin Maike Schaefer über die Ergebnisse und entsprechende Realisierungsschritte.

Das war das Stadtentwicklungs-Camp 2022 im Güterbahnhof! - Heinrich Böll-Stiftung Bremen

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