Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2026
Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2026 geht an Lea Ypi. Die international renommierte politische Philosophin, Politikwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Journalistin wird den Preis am 10. Dezember 2026 im Bremer Rathaus entgegennehmen.
Die internationale Jury würdigt Lea Ypi als eine herausragende politische Denkerin der Gegenwart. Ihr philosophisches, politisches und literarisches Werk setzt sich mit grundlegenden Fragen auseinander, die im Zentrum demokratischen Denkens stehen: Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde und die Bedingungen politischen Handelns. Besonders hervorgehoben wird ihre Fähigkeit, „politische Erfahrungen unter einem totalitären System mit philosophischer Reflexion und historischer Analyse zu verbinden. Aus diesem Zusammenspiel entwickelt sie eine eigenständige Form öffentlichen politischen Denkens, in der Erfahrung, Erinnerung und kritische Urteilskraft miteinander verbunden werden.“ Ihr Verständnis politischer Freiheit, das die Freiheit des Einzelnen untrennbar mit der Freiheit anderer Menschen verbindet, leistet einen bedeutenden Beitrag zur gegenwärtigen Demokratietheorie. Angesichts neuer autoritärer Herausforderungen gewinnt ihr Werk besondere Aktualität und Bedeutung.
Alles im Fluss?! - Wasser in der Krise
Hitzesommer, Dürren, Starkregen: Die Klimakrise verändert unseren Umgang mit Wasser. Die Ausstellung ‚Alles im Fluss!?‘ erklärt, wie Klimawandel und Wasserkrise zusammenhängen, welche Rolle natürliche Ökosysteme wie Auen und Moore spielen und wie wir als Gesellschaft unser Wasser besser schützen können. Vom 22. August bis 12. September 2026 ist sie im Rahmen der Bremer Wasserwochen im Foyer des Südbades zu sehen. Im Anschluss kann sie kostenlos von Organisationen und Bildungseinrichtungen in Bremen ausgeliehen werden.
Der Konzernatlas 2026
Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie.