Friedenspolitik statt Rüstung!

Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen hat den satzungsmäßigen Auftrag, mit ihren Bildungsangeboten „den Gedanken der Demokratie, der Ökologie, der Völkerverständigung, des Friedens und der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen zu fördern“. Eine Befürwortung von Aufrüstung und atomarer Bewaffnung steht unseren Stiftungszielen diametral entgegen, ebenso dem Wirken und der Persönlichkeit unseres Namensgebers. Dieser – für sich gesehen selbstverständliche – Hinweis erfolgt aufgrund der aktuellen Irritation um sicherheitspolitische Statements auf Ebene der Böll-Bundesstiftung.  

Zusammen mit Nina Bernarding vom Center for Feminist Foreign Policy sowie Hanna Muehlenhoff, Assistant Professor in European Studies an der Universität Amsterdam, sprachen wir am 26.01. über feministische Außen- und Sicherheitspolitik und bezogen, gleich zu Beginn, Stellung zur aktuellen sicherheitspolitischen Debatte um die Böll-Bundesstiftung.

INTERVENTIONEN

 

Das Magazin der Kulturanthropologin Vera Heimisch untersucht in acht Kapiteln die Potentiale interventionistischer Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven: in Form von Essays, poetischen Texten, Interviews, Performance und Photographien versammelt das Magazin- auf deutsch, englisch und spanisch- die Positionen von Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen zu Kunst als dekoloniale Strategie. 

Mit Texten der Theaterwissenschaftlerin Azadeh Sharifi, der visuellen Künstlerin Rajkamal Kahlon, der Kunsttheoretikerin Belinda Kazeem-Kaminski, Kuratorin Valeria Montoya und begleitenden Essays von Vera Heimisch. 

Klima, Umwelt, Europa - im Brennpunkt von Kampagnen

Ein „Metta-Cordes-Platz“ für Bremen!

Die Heinrich Böll-Stiftung Bremen schlägt die Schaffung eines „Mudder-Cordes-Platzes“ bzw. „Metta-Cordes-Platzes“ in der Innenstadt vor. Gedacht ist an eine Fläche im Winkel zwischen Knochenhauer- und Carl-Ronning-Straße, die bislang unbenannt ist. Mit diesem Vorschlag verfolgt die Stiftung zwei Ziele: Zum einen geht es um die stärkere Berücksichtigung von Frauen bei Straßen- und Platznamen, zum anderen um die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.

Aktuelle Artikel

Zum Anhören: Böll.Regional

Nach den Rechten sehen

Reden hilft. Das gemeinsame Sprechen schafft Verbindungen, im Sprechen versichert man sich seiner selbst, konstituiert man sein noch stummes Denken und wird hörbar.
In unserer Reihe "Nach den Rechten sehen" wollen wir diskutieren, respektieren, zuhören. Doch: Wir wollen uns nicht an ausländerfeindliche und menschenverachtende Aussagen gewöhnen, egal ob auf Demonstrationen, im Alltag oder in Parlamenten.
Die Reihe beschäftigt sich mit dem in Teilen der Gesellschaft tief verwurzelten rechten Gedankengut und dessen Folgen - ohne denen, die es verbreiten, Gehör zu verschaffen.

"Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu sein" - Ein Gespräch zur Reihe zwischen Henning Bleyl und Simone Sterr, der leitenden Dramaturgin des Theaters Bremen.

Frühere Veranstaltungen