16. März, 18 Uhr, City 46 Matthias Coers, Macher des Films „Mietrebellen“ und der Böll-Stiftung u.a. als Juror ihres gerade auf der Berlinale verliehenen Friedensfilmpreises verbunden, stellte am Freitag seine aktuelle Produktion „Das Gegenteil von Grau" im City 46 zur Diskussion.

Der Film thematisiert die Versäumnisse von Stadt- und Raumentwicklungspolitik – und porträtiert Menschen, die sich mit Leerstand, Anonymität und Stillstand nicht abfinden, sondern praktische Utopien leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum des Ruhrgebietes kämpfen. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaftsprojekte, Gemeinschaftsgärten, Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*innen-Initiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Die anschließende Diskussion hat den Transfer nach Bremen geleistet. Vertreter*innen Bremer Projekte, die dafür stehen, dass Bremen nicht die graue arme Stadt nach der Werftenpleite ist, sondern viele bunte Projekte von den Bürger*innen auf die Beine gestellt werden, diskutierten mit dem Filmemacher und allen Anwesenden über Strategien einer „Stadtentwicklung von unten“. Mit dabei waren: # Sabine Starke-Wulff von fairTauschen.de (Tauschladen in Findorff) # Martina Paulini vom „Vertikalen Dorf“ (hulsberg-genossenschaft.de) # Rike Fischer, aktiv bei Bremen im Wandel und der lokalen Transition-Town-Initiative. Die Veranstaltung begann am Freitag (16. März) um 18 Uhr im City 46 in der Birkenstraße 1 (am Hillmannplatz)